Drei Stufen moderner Hautstraffung.
Die Hautstraffung nach einer Lipödem-Operation ist kein Zufall – sondern das Ergebnis aus maximaler Erfahrung, gewebeschonender Chirurgie und modernster plastisch-chirurgischer Medizin.
Entscheidend ist dabei ein neues Verständnis: Haut- und Gewebestraffung erfolgen bei Lipödem-Operationen in drei physiologischen Stufen.
Stufe 1: Die körpereigene Retraktion
Schonende Chirurgie als wichtigste Grundlage
Die wichtigste Form der Hautstraffung entsteht direkt durch den Körper selbst. Voraussetzung dafür ist eine maximal atraumatische Lipödem-Operation mit bestmöglicher Schonung von Haut, Bindegewebe, Lymphbahnen und Weichteilstrukturen.
Denn: Das Bindegewebe besitzt eine natürliche Retraktilität. Wird dieses Gewebe während der Operation geschont, kann es sich nach der Volumenreduktion wieder zusammenziehen und die Haut aktiv straffen.
Hier liegt einer der größten Unterschiede zwischen standardisierten Fettabsaugungen und hochspezialisierter Lipödem-Chirurgie: Nicht das einzelne Gerät entscheidet über das Ergebnis, sondern die Erfahrung des Operateurs im Umgang mit Weichteilgewebe.
Die Qualität der Hautstraffung beginnt deshalb bereits während der Operation.
Stufe 2: Zusätzliche Gewebestraffung durch moderne Energy Based Devices (EBDs)
Reicht die körpereigene Retraktion alleine nicht aus, können moderne medizinische Technologien die Haut- und Bindegewebsstraffung zusätzlich unterstützen.
Die med-plast Klinik verfügt über das komplette Spektrum moderner Energy Based Devices (EBDs), darunter:
Diese Technologien erzeugen kontrollierte Wärme im Gewebe. Dadurch kommt es zu:
Hier zeigt sich erneut die sogenannte med-plast-Trias: Weniger krankhaftes Fettgewebe, bessere Hautretraktion und stabileres Bindegewebe führen gemeinsam zu einer verbesserten Gewebephysiologie.
Entscheidend ist auch hier nicht die Existenz eines einzelnen Gerätes, sondern die Fähigkeit, die richtige Technologie individuell auszuwählen, anzupassen und sinnvoll zu kombinieren.
Stufe 3: Plastisch-chirurgische Straffungsoperationen
Nicht jede Haut kann sich nach ausgeprägten Lipödem-Operationen vollständig zurückziehen. Besonders bei:
kann eine chirurgische Straffungsoperation notwendig werden.
Hier beginnt das eigentliche Fachgebiet der Plastischen Chirurgie. Die med-plast Klinik arbeitet ausschließlich mit Plastischen Chirurgen, da Straffungsoperationen ein hochspezialisiertes operatives Fachgebiet darstellen.

Zu den häufigsten Straffungsoperationen gehören:
Da Lipödem den gesamten Körper betreffen kann, verfolgen wir auch bei Straffungsoperationen einen ganzheitlichen Ansatz.



Wann ist eine Hautstraffung notwendig?
Ob nach einer Lipödem-Operation eine zusätzliche Straffung erforderlich wird, hängt unter anderem ab von:
Viele Patientinnen erreichen bereits durch eine gewebeschonende Lipödem-Operation ein sehr gutes Straffungsergebnis – ganz ohne zusätzliche Eingriffe.
Andere profitieren zusätzlich von modernen EBD-Technologien oder plastisch-chirurgischen Straffungsoperationen.
Einzeitig oder zweizeitig?
In bestimmten Fällen kann eine Straffungsoperation direkt mit der Lipödem-Operation kombiniert werden.
Häufig ist es jedoch sinnvoll, zunächst die natürliche Gewebeheilung und Retraktion über mehrere Monate abzuwarten. Erst danach kann beurteilt werden, welche Hautüberschüsse tatsächlich dauerhaft bestehen bleiben.
Diese individuelle Entscheidung erfordert maximale Erfahrung in der Kombination aus Lipödem-Chirurgie und Plastischer Chirurgie.
Unser Anspruch: So wenig Operationen wie möglich – so viel Ergebnis wie nötig
Unser Ziel ist niemals die maximale Anzahl an Eingriffen.
Unser Ziel ist das bestmögliche individuelle Ergebnis mit möglichst geringer Belastung für das Gewebe und die Patientin.
Dafür kombinieren wir:
für ein medizinisch sinnvolles, funktionelles und ästhetisches Gesamtergebnis.
